Poolbillard-Profi Maximilian Lechner hat bei der mit einer Million US-Dollar dotierten 9-Ball-Weltmeisterschaft in Dschidda, Saudi-Arabien, als zweitbester Österreicher den geteilten 17. Platz belegt.
Der Innsbrucker erreichte nach zwei klaren Siegen gegen die Araber Asim Ashi (9:3) und Mohammed Baabad (9:1) die K.O.-Endrunde und nahm dort am Donnerstag den Deutschen World-Games-Titelverteidiger Joshua Filler mit 11:8 aus dem Bewerb. Im Match um den Achtelfinaleinzug fand er aber in Titelverteidiger Fedor Gorst seinen Meister. Bei seiner 4:11-Niederlage kam Max nie richtig auf Betriebstemperatur.
„Ich bin normalerweise nie jemand, der Ausreden sucht, aber ich bin in diesem Match direkt unter der Klimaanlage gesessen und bin dort fast eingefroren. Mein Stoßarm war taub, und ich konnte am Anfang überhaupt kein Gefühl entwickeln. Erst beim Stand von 1:8 bin ich etwas ins Spiel gekommen. Da sind dann auch die Bälle gut für mich gelegen, und ich konnte ein paar Stöße spielen. Bis dorthin habe ich nur Jumpshots oder andere Lösungen aus seinen Safes heraus gespielt.“
„Das ist natürlich sehr enttäuschend, weil ich glaube, dass da schon mehr drin gewesen wäre, wenn es anders gelaufen wäre. Ich habe eine sehr gute WM gespielt. Nicht umsonst gewinnt man gegen Filler und auch in den beiden ersten Runden so souverän, wie ich das gemacht habe“, resümiert Maximilian Lechner.
