Der Tiroler Billardprofi Maximilian Lechner hat beim mit 208.000 US-Dollar dotierten China Open im Tangzhen Culture & Sports Center in Shanghai mit dem geteilten neunten Platz für ein rotweißrotes Topresultat gesorgt.
Für Max begann der Bewerb in der Vorrunde mit einem 9:5-Erfolg gegen den Spanier José Alberto Delgado, gefolgt von einem 9:0-Whitewash des Chinesen Shen Xinyang. In der ersten K.-o.-Runde war der Innsbrucker dann gegen Shens Landsmann Dang Jinhu deutlich mehr gefordert, um am Ende als 11:8-Sieger den Tisch zu verlassen. Im Match um den Viertelfinaleinzug gegen den Griechen Alexander Kazakis waren die Billardgötter aber nicht auf der Seite des Tirolers.
„Es war ein verrücktes Match. Ich habe sehr gut gespielt, eigentlich über das ganze Turnier. Er hat sicher mehr Fehler gemacht als ich aber ich habe es selten erlebt, dass über zwei Stunden lang ein Match nur in eine Richtung laufen kann. Es war wie verhext. Deswegen kann ich mir auch nicht viel vorwerfen. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel. Jetzt geht es weiter nach Vietnam, wo wir ein paar Tage Vorbereitungszeit auf die 10-Ball-WM haben“ erklärte Lechner.
